Ein Training der etwas anderen Art

Bild von links: Sabine (Klettertrainerin), Romina Czelk, Alicia Lammer, Jenny Rohr, Sina Schmitt, Anne Jöst, Janina Bauer, Katharina Seger, Zeynep Kicir, Vivien Weihrauch, Clara Bickelmann, Kathrin Beyer, Nathalie Thielen, Lea Büker, Sascha (Klettertrainer), Cagla Körgulu
Die Weibliche D-Jugend der JSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach führt ein Training der anderen Art durch.
Teamgeist in der Kletterhalle gefragt.
Wer noch nie die Kletterhalle in Bensheim von innen gesehen hat, ist beeindruckt. 15 Meter Gesamthöhe, die Wände gepflastert mit bunten Klettergriffen, dem Kletterbaum und den in bedrohlicher Höhe hängenden Holz- und Seilelementen des Hochseilgartens. So erging es auch der weiblichen D-Jugend der JSG Siedelsbrunn-Wald-Michelbach, die gemeinsam mit ihren Trainern Ulli Vogel und Gabi Gerner sowie Betreuerin Andrea Jöst einen Schnupperkletterkurs gebucht hatten. Nach der Begrüßung durch die Klettertrainer Sabine und Sascha begann mit dem Teamtraining der erste Teil des Programms. Drei Aufgaben galt es zu lösen, die Zusammenarbeit, Kommunikation, Übersicht und Schnelligkeit erforderten.
Bei der anschließenden Auswertung ging Sabine auf die Stärken und Schwächen der Gruppe ein, die sich bei der Ausführung der Aufgaben gezeigt hatten.
Ausgestattet mit Klettergurten ging es dann an die Übungswand zum Klettern. Konzentration war nicht nur beim Erklimmen der Wand gefragt, sondern ganz besonders auch von den jeweils zwei Mädchen, die für die Sicherung verantwortlich waren. Motiviert durch die Trainer trauten sich auch die zunächst teils zögerlichen Mädchen,den ein oder anderen Griff in die Höhe zu testen. Überrascht waren dann die Handballtrainer, wer sich sofort für einen Gang durch den Airwalk in 9 Meter Höhe meldete. Es waren nicht diejenigen, die auf dem Handballfeld normalerweise den Ton angeben, sondern gerade die etwas ruhigeren Vertreter der Mannschaft.
Mit sichtlich wackeligen Beinen, aber stolz auf die eigene Leistung, erreichten sie wieder sicheren Boden unter den Füßen. Später wagten sich die Mädchen noch an höhere Routen und auch das Klettern im Boulderraum fand großen Anklang.
Mut, Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit, Überwindung, Konzentration und ganz viel Spaß waren nach Aussage der Mädchen im Abschlusskreis die Erfahrungen, die sie an diesem Nachmittag machten.
Mit einem Abstecher bei McDonalds ging ein wirklich außergewöhnlicher Tag zu Ende.
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